Kreativ&Küche

vegane Weihnachtsstollen

10. Dezember 2015

Bei uns in der Familie übernimmt der Papa mit Leidenschaft das Kochen und Backen. Er achtet auf die Lebensmittel, informiert sich über Produkte und ernährt sich vegan.

Weihnachten hin. Weihnachten her. Auch jetzt wird auf die Zusammensetzung des Essens geachtet. Wodurch sich der Herzmann und Krümelie an veganem Backen probiert haben.

in unserer Weihnachtsbäckerei: Vegane Weihnachtsstollen

Begeistert hatte Krümelie alles Stehen und Liegen gelassen als der Herzmann die Zutaten und Utensilien fürs Backen zusammen suchte. Schwups stand ein Stuhl vor der Arbeitsfläche. Es konnte also losgehen.Kokosdrink und Pflanzenmargerine wurden abgemesen, in einen Topf gegeben, erwärmt und mit Hefe gemischt. In einer separaten Schüssel wurden Mehl, Zucker, Kardamom, Nelken (beides gemörsert) und Salz vermengt. Die warme Flüssigkeit kam in eine größere Schüssel und unter rühren gab Krümelie nach und nach die Backmischung dazu.

Mehlmatsche. Mehlmatsche„- Gesang begleitete den Vorgang. Dann konnte das ausgiebige (10 Minuten) Kneten losgehen. Der Teig konnt dann über eine Stunde gehen.

Der Herzmann schnitt Trockenfrüchte (Aprikosen), hackte Nüsse und musste dabei auf Krümelies Finger aufpassen. Nach einem Ausflug wurde der Backofen auf 135 Grad vorgeheizt und der Teig ausgerollt. Krümelie konnte die Nüsse und Früchte verteilen und gemeinschaftlich wurde der Teig gerollt. Auf Backpapier plaziert, kam er für 60 Minuten (bei Ober/Unterhitze) in den Ofen.

Nach dem Abkühlen konnte die junge Helferin sich wieder ausleben mit flüssiger Pflanzenmargarine und Puderzucker spritzen und kleckern. „Schneeflöckchen, Weißröckchen…“ oder auch „Es schneit, es schneit…“ hatte Krümelie wohl im Kopf…

Obwohl der Herzmann nicht so zufrieden war (die Hefe weggekocht, zu viel Flüssigkeit), der fertige, vegane, laktosefreie und selbstgemachte Weihnachtsstollen schmeckte klasse. „Klitschig“ in der Mitte und mit Kruste und Kaffee super lecker.

Zum eigenen Ausprobieren braucht ihr:

  • 500 g Mehl
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 100 g brauner Zucker
  • 1 Kardamomkapseln
  • 2 Nelken
  • eine Prise Salz
  • 250 g Trockenobst
  • 165 g Pflanzenmargarine
  • 220 ml Madeldrink oder Kokosdrink
  • 3 Tropfen Bittermandelöl
  • 1/2 TL Zimt
  • Nüsse und Vanille nach Belieben
  • Margarine zum Bestreichen
  • Puderzucker zum Bestäuben
Und vom Ehrgeiz gepackt, versuchte der Bäcker es nochmal. Bittermandelöl und Zimt waren beim ersten Versuch nicht dabei. Auch die Mengenangaben wurden optimiert. Und an den Seiten wurde das gute Stück vor dem Besuch im Ofen eingeschnitten. Das zweite fluffige Ergebnis:

Wer hat jetzt Lust auf Backen oder Plätzchen ausstechen? Was macht/backt ihr gerne in der Adventszeit? Bekommt ihr auch ständig einen Ohrwurm? „In der Weihnachtsbäckerei, gibt’s so manche Kleckerei…“…

Mehlwolken, Teigklumpen und Weihnachtsbacken überhaupt gehört einfach zur Adventszeit. Oder?

Guten Appetit!

Eure Anne

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2 Comments

  • Reply Anonym 27. Dezember 2015 at 21:39

    Boah-Constrickter:
    Vielen Dank für das tolle Rezept. Ich habe es ausprobiert und gestern wurde das vorzeigbare und leckere Resultat von der gesamten Familie verdrückt.
    Leider ist mir vom Kardamon zuviel reingerutscht – ich hasse Messerspitzenangaben 😮 ich bin da immer zu großzügig 🙁 vielleicht, weil so eine kleine Messerspitze immer so wenig aussieht im Vergleich zur Gesamtmasse. Aber vielleicht lerne ich es noch – die Hoffnung stirbt zuletzt. Also wirklich nur eine klitzekleine Messerspitze.
    Leider war das nicht das einzige Malheur: Ich wollte nur mal fix das Trockenobst im Mixer zerkleinern und …. fix gab der Mixer seinen Geist auf. Da war doch tatsächlich bei einer Trockenpflaume noch ein halber Kern bei – so eine Sch… Echt ärgerlich.
    Aber von meinen Unzulänglichkeiten und denen des Trockenobstes abgesehen (wofür das Rezept ja nichts kann) war der Stollen – der nach dem Backen echt riesig war – ausgezeichnet. Ein Rezept, was ich wirklich gern weiterempfehlen kann – für Leckermäulchen eventuell mit etwas mehr Zucker. Auf jeden Fall hat das Rezept Wiederholungscharakter und wird ins pivate Backbuch übernommen 🙂

    • Reply Anne 28. Dezember 2015 at 19:06

      Liebe Katrin,
      wenn dein Backwerk geschmeckt hat wie es aussah bei Facebook, dann muss es großartig gewesen sein. Sah wirklich appetitlich aus. Der Herzmann hat unseren Mixer auch mit Trockenobst geschrottet, das ist aber schon länger her, deswegen hat er das Obst per Hand geschnitten. Also nur eine Messerspitze nehmen, Obst per Hand schneiden und vielleicht ein bisschen mehr Süß. Vielen Dank für deine Kommentar!
      Liebe Grüße Anne

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