Alltagszauber, Familienleben, Werbung

Grün in Berlin – IGA 2017 

7. September 2017

Für Ausflüge bietet Berlin einige Ziele und für eine Pause von der Großstadt zum Beispiel die „Gärten der Welt“.

Einzelne Impressionen von dort: 

Seit 2012 ist es Tradition bei uns, dass am ersten Mai Familienfotos vor dem Steindrachen zum Eingang des chinesischen Gartens gemacht werden. (Siehe hier) Die Gärten der Welt lockten uns. Immerhin dokumentieren wir nun an diesem Ort das Wachsen der Kinder.

In diesem Jahr mussten wir am Eingang erstmal kurz schlucken. Zahlten wir bisher so um die 5 Euro Eintritt, werden nun 20 Euro für Erwachsene fällig. Internationale Gartenaustellung. Nunja. Tradition ist Tradition.

Also Bollerwagen ausgeliehen und los gestapft. Frisch war es, aber die Tulpen wunderschön anzusehen.

Wir stiegen den neuen Berg hinauf, die Kinder freuten sich über die lange Brücke, den neuen Spielplatz mit den vielen Steinen. Ansonsten wanderten wir auf den bekannten Pfaden und hatten auch keine Lust auf Schlangestehen, wie zum Beispiel bei der Tropenhalle des Balinesischen Gartens.

Wir mussten also wiederkommen.

Gesagt. Getan.

Mein erstes Ziel, als ich im Sommer schließlich mit dem Sohnemann einen Ausflug in die Pflanzenwelt unternahm, war eben jener Garten. Wunderschön. Und die Temperaturen drinnen und draußen hatten kaum Unterschied.

Die Sonne lachte. Das Wasser lockte. Die Blumen strahlten.

Der Wasserspielplatz ist super gedacht. Nur ein bisschen mehr Schatten via Sonnensegel könnte er vertragen. Und nur so am Rande beklagt: Der Kaffee, im Mehrwegbecher gereicht, war furchtbar.

Zu Fuß in die Höhe gelangt man zum Aussichtspunkt. Einmal waren wir selbst mit Wagen unterwegs ein anderes Mal hatten wir Glück. Ein Großelternpaar zog einen Bollerwagen hinauf. Krümel konnte mitfahren und Krümelie half beim Schieben. Sonst hätte ich den Sohnemann tragen müssen. Puh. Bei der Steigung nebst Hitze wäre das kein Zuckerschlecken gewesen.

Ziemlich uninteressant war für uns die Bobbahn. Krümel hätte vom Alter nicht fahren dürfen. Der erste Punkt. Außerdem kostet die Fahrt. Und ich hatte keine Lust noch mehr Geld auszugeben. So blieb es beim Probesitzen.

Beim dritte Besuch waren die Kinder und ich mit Freunden da. Wir machten beim englischen Garten eine Pause und gönnten uns Leckereien in dem Cafè im Cottage. Unzählige Wespen kamen und wir flüchteten rein und ließen es uns dort gut gehen. Auch hier ordentliche Preis, aber es schmeckte, sogar der Milchkaffee war gut.

Es gab nicht nur Freiluft Blumen zu bestaunen, sondern auch in der Blumenhalle.

Dort wurden Arrangements ausgestellt, welche dann wechselten. Richtige Kunst. Hier hatten nicht nur die Kinder immer zu das Bedürfnis anzufassen.

Ein klares Highlight, zweifelsohne, stellt die Seilbahn dar. Die Kinder und ich sind im August über den Eingang beim U Kienberg rein und gleich in die Gondel. Wir haben ein Reh gesehen, grasende Tiere und Enten im Wasser und den Fernsehturm. Die Platenbaulandschaft und das Grün – ob das harmoniert bzw. ob die Aussicht wirklich schön und ansehenlich ist, mag ich nicht beurteilen.

Es ist ein Erlebnis.

Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat. (Goethe)

Bei so manchem Exemplar wie diesem im unteren Bild dachte ich an Goethe’s Worte.

Wie gemalt. Beeindruckend wie Mutter Natur das hinbekommt. Und diese Einzigartigkeit dabei.

Durch die doch beachtliche Fläche dominiert das Grün bzw. die Grünfläche. Die Blumenpracht an einzelnen Ort in geballter Form fasziniert trotzdem.

Wir haben bei Weitem nicht alles gesehen. Es gäbe noch viel zu entdecken. Und der Herbst bringt auch seinen Zauber mit sich. Wir werden bestimmt nochmal wiederkommen. Spätestens nächstes Jahr am ersten Mai. Dann wieder ohne Gartenschau.

Anne

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