Veranstaltung

Gedankenfluss bei einem inklusiven Salondialog

28. Juni 2017
Ich schwimme.
Und weiß nicht wohin.
 
Ich schwimme.
Und erkenne die Richtung nicht.
 
Ich schwimme. 
Und suche ein Ufer.
 
Ich schwimme.
Und weiß nicht mehr.
 
Ich schwimme.
Und kenne das Gewässer nicht.
 
Ich schwimme.
Und suche das Ziel. 
Nach dem zweiten Salon für inklusiven Dialog schwimme ich in meinen Gedanken. Such nach der Definition von X-MAL ANDERS SEIN. Möchte mein Leben mit Leben füllen. Frage mich, was ich, wie eindringlich erzählen möchte?
Es war ein inspirierender Abend. Es sollten viel mehr Menschen dabei sein. 

Ich schrieb über die erste Veranstaltung, bei der es um den Index für Inklusion ging. Dieser zweite Abend, veranstaltet von Eltern beraten Eltern von Kindern mit und ohne Behinderung e.V.“ und vom Kinder Pflege Netzwerk, braucht andere Worte.

Rampe. Bestuhlung. Schattenkunst. Vertraut-fremde Menschen. Ton. Tellerrand. Öffentlichkeit. Multilog, Geschichten im Netz. Gespräche mit Fremden im Internet. Körperlos digital. Bewusstsein. Auch für Gefahr. Chance zum Funkenübergang. Reifeprozess. Leichtigkeit.

Für mich war die HobelBar der „Place to be“. Wortgewandt und charmant waren Anastasia Umrik und Mareice Kaiser. 2 Stunden ging es um soziale Medien, Blogs, das Schreiben und Gedankenteilen an sich. Hat das Einfluss, sodass die Gesellschaft inklusiver wird? Entsteht ein Netz im Netz?

Anastasia Umrik sagte: „Die Kraft hast du ja. Du musst nur an die Quelle kommen.“. Sie sagte das nicht zu mir. Ich glänzte zwischenmenschlich nicht grade. Doch diese Aussage trifft es auf allen Ebenen.

Vielen Dank.

Wer kommt im September?

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4 Comments

  • Reply Anonym 10. Juli 2017 at 16:45

    Das sind wahre Worte von Anastasia Umrik. Jeder hat diese Quelle, doch bei jedem sitzt diese Quelle unterschiedlich tief.
    Das Graben kann sehr mühselig sein, wenn gesellschaftlicher Druck sie schon zu lange nach unten presst.
    Daher ist es wichtig schon früh anzufangen. Für unsere Kinder sollten wir Stützpfeiler mit Auffangbecken sein, damit sie später schnell an den Quell ihrer Kräfte gelangen, wenn sie ihn brauchen.

    M withan E

  • Reply gelebte Inklusion am Beispiel einer Eltern-Kind-Gruppe - x-mal anders seinx-mal anders sein 13. August 2017 at 22:01

    […] möchte Erfahrungen sammeln, möchte weniger Theorie, mehr Praxisbeispiele. Also sprach ich beim letzten „Salon für inklusiven Dialog“ Andrea an und erzählte ihr von meinem Wunsch nach wirklichem Erleben. Im Flyer vom Verein […]

  • Reply Salondialog über die gute Hoffnung  - x-mal anders seinx-mal anders sein 24. Oktober 2017 at 17:31

    […] „Salon für inklusiven Dialog“. Nach dem Index für Inklusion und dem Transportieren der eigenen Geschichte im Besonderen via Internet war das Vorgeburtliche genau „meins“.  Am 20. […]

  • Reply menschrechtliche Perspektive beim vierten Salon für inklusiven Dialog - x-mal anders seinx-mal anders sein 21. November 2017 at 7:28

    […] vom Verein „Eltern beraten Eltern„. Die anderen drei Themenabende (hier, hier und hier) waren ebenso bereichernd wie […]

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